Der allgemeine Umweltgedanke hat nun auch den heimischen Swimmingpool erreicht. Immer mehr Poolbesitzer, die ihr Badewasser mit Chlor aufbereitet haben legen sich einen natürlich angelegten Schwimmteich an.
Anfang 1990 wurden die Schwimmteich-Bauer noch als Ökospinner oder Bio-Planscher belächelt. Heute hat sich der Schwimmteichbau zu einem eigenständigen Wirtschaftszweig entwickelt, der weit über 100 Millionen Euro im Jahr umsetzt. Nicht nur der private Bauherr sondern zunehmend auch Gemeinden und Kommunen setzen auf den Bau eines natürlichen Schwimmteiches.
Nicht der Umweltgedanke alleine ist ein Grund sich für einen Schwimmteich zu entscheiden, sondern auch die laufenden Betriebskosten sowie natürlich die Optik. Durch eine ausgefeilte und optisch ansprechende Bepflanzung wird das Badewasser auf völlig natürliche Weise gereinigt. durch eine genaue Bestimmung der im Wasser vorhandenen Algenarten kann man durch gezieltes “Gegenbepflanzen” eine Wasserqualität erreichen, die sonst nur mit einem hohen Maß an Chemie erreicht werden würde. Doch nicht nur die Pflanzen im Wasser sind wichtig sondern auch die Pflanzen, die um den Schwimmteich herum stehen helfen die Wasserbeschaffenheit positiv zu beeinflussen. Durch gezieltes Beschatten durch Bäume kann sich das Wasser abkühlen und so die Algenproduktion mindern. Viele Wasser-, Schwimmblatt- aber auch Unterwasserpflanzen sorgen dann für den Sauerstoff und somit für die Reinheit des Badewassers.
Bei aller Natur in einem Schwimmteich gehört aber auch eine regelmäßige Pflege und ein Mindestmaß an Technik zum Erhalt der Badequalität dazu. Ganz ohne Filteranlagen kommt ein Schwimmteichbau leider nicht aus. Wobei hier die Größe mitentscheidend ist ob gefiltert werden muss oder nicht.
Auf jeden Fall ist ein natürlich angelegter Schwimmteich ein Gewinn für jeden Garten.

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